Donnerstag, 23. Juni 2016

so schmeckt die Wiese!

 Lecker!

 Ein Wiesen-Buffet:
mit bestem Brot meines Bäckers
schmeckt Quark und Butter besonders gut!
 Bäckerei Wagner aus Bindlach unterstützt die Waldundwiesenwerkelei
 Wiesen-Limo
(Apfelsaft, Kräuter, Blüten, Vorm Servieren mit Mineralwasser aufgiessen!)
Eine "Handvoll" Wiese für den Quark!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Schule im Grünen

...das ist MEIN Thema im Bereich der Jungen Landesgartenschau.
Mittlerweile ist das Beet gut zugewachsen; eine wahre Vielfalt von "Un-Kräutern" hat sich angesiedelt.

So kann ich vor allem Schulklassen zeigen, was es für essbare Wiesengewächse gibt und womit man sich schnell selbst helfen kann, wenn man kein Pflaster dabei hat ;)

 Ich erkläre den Kindern (und Erwachsenen) die Wiesenvielfalt. Spielerisch lernen die Kinder die saisonalen essbaren Wiesenpflanzen, die sie im Anschluss sammeln und verarbeiten.
Heute sagte eine Lehrkraft
"Jetzt traue ich mich gar nicht mehr, über die Wiese zu gehen, weil ich denke, das ist alles Salat" (!)
 - Danke, Anissa !

Gemeinsam wird Quark und Butter zubereitet - und mit frischem Brot verzehrt.
An dieser Stelle ein "Herzliches vergelts Gott" meiner Haus- und HofBäckerei Wagner aus Bindlach!

Mittwoch, 20. April 2016

Am Freitag ist Eröffnung...

...mein Beet ist angepflanzt; es fehlen nur noch Kleinigkeiten...
Wir werden das Vergnügen haben, mit verschiedensten Möglichkeiten zu arbeiten.
So gibt es in unserem Bereich einen Holzbackofen, Solardörrer, Kondensdörrer uvw.

Einzig gespannt bin ich auf die Geräuschkulisse, die vermutlich hoch sein wird.
Von den Planern ungeschickt angelegt befindet sich die Outdoorküche und das grüne Klassenzimmer zwischen Bällebad, Trampolinen, Tischtennisplatten, Spiegelscherbenkabinett...
Evtl. brauche ich dann ein Mikrofon...

...solche Weidentriochter kann man dann bei mir als "Kreativpaket" selbst herstellen...

Montag, 25. Januar 2016

...es geht los...

Die ersten Anmeldungen gehen ein.
Die offizielle Broschüre der Jungen Landesgartenschau ist an die bayerischen /thüringischen Schulen verschickt.
Da mein Stundenkontingent begrenzt ist, bin ich mal gespannt, wie lange es dauert, bis alle Termine vergeben sind...

Donnerstag, 31. Dezember 2015

mit Schwung ins neue Jahr

Im kommenden Jahr wird es hier aktiver...
...da in Bayreuth die Landesgartenschau stattfindet und ich sozusagen persönlich involviert bin, werde ich nach Zeit und Möglichkeit davon berichten.

Einen guten Start ins 2016!

Schriftzug Landesgartenschau Bayreuth



http://www.landesgartenschau2016.de/junge-landesgartenschau/schule-im-gruenen.html

Freitag, 24. Juli 2015

neue Projekte: Junge Landesgartenschau Bayreuth

2016 findet in Bayreuth die Landesgartenschau statt.

Als eigenständiges Angebot wird es eine JUNGE LANDESGARTENSCHAU geben.
Allein das Gelände bietet vielfältige Möglichkeiten zur Umsetzung gartenpädagogischer Projekte.

Im Rahmen des Programmes für Schulklassen  werde ich zu den unterschiedlichen Jahreszeiten/Vegetationsperioden mit Kollegen verschiedene buchbare Projekte anbieten.

Meine Angebote aktuell:


  • „Frühlingserwachen“ - Wilde Kräuterküche I - Leckereien aus selbst gesammelten Wildkräutern zubereiten
  • Wilde Kräuterküche II - Leckereien aus selbst gesammelten Wildkräutern zubereiten. Saisonales Angebot mit Marmeladen, Süßspeisen, Gebäck etc.

  • „Die Gartendetektive" - schauen, schnuppern, schmecken mit vielfältigen Experimenten und Spielen im Bauerngarten

·         „Ab durch die Hecke“ – Wir erkunden den Lebensraum Hecke und lernen dabei verschiedene Sträucher sowie typische Heckentiere kennen
(HSU – 2. Klasse)
·         „Was kreucht und fleucht denn da?“ - Wir entdecken den Lebensraum Wiese –Artenbestimmung mit Becherlupen und Co.
·         „Wiesenerfahrung“ - wir entdecken die Wiese mit allen Sinnen und lernen dabei die wichtigsten Pflanzen und Tierarten kennen
(HSU – 1. Klasse)
·         „Schnell ist's passiert“ - Erste Hilfe von der Wiese  - Wiesenheilkräuter kennenlernen, sammeln,verarbeiten.  Auch als 3 h-Projekt möglich
·         „Mit allen Sinnen draußen“ - mit Nase, Mund, Augen, Ohren und Tastsinn auf Entdeckungsreise gehen

·         „Erste Hilfe von der Wiese“ – Praxis-Extra: Salben herstellen
·         „Eßbare Wiese“ – Praxis-Extra: Wiesenfastfood und Blumendudler - Wir kreieren ein Kräuterbrot und – getränk (kann zur „Wiesenerfahrung“ kombiniert werden.)


·         Spezial: Wir machen Apfelsaft (HSU 4. Klasse)
·         Spezial: Kürbis
·         Spezial: Gemüse



Kreative Angebote:
·         Naturwerkstatt Landart – Kreativ sein in der Natur und mit Naturmaterialien

·         Seifen kneten/schnitzen
·         Natürlich färben
·         Herzliches (1) /Duftendes (2) zum Muttertag
·         Blumensamen-Papier schöpfen
·         Uvm. 


Donnerstag, 17. Oktober 2013

Flow learning


Flow Learning nach Joseph Cornell  

1. Begeisterung wecken
Kinder lernen am besten, wenn eine Sache, ein Gegenstand oder die Umgebung ihre volle Aufmerksamkeit erregt. Sie gehen in ihrer Beschäftigung voll auf und vergessen dabei Zeit und Raum. Dies hat Joseph Cornell erkannt und versucht mit seinem ersten Grundsatz, die Begeisterung der Kinder für die Natur zu wecken. Seiner Meinung nach ist es besonders wichtig, dass Kinder Neugier und persönliches Interesse zeigen. Daraus folgen laut Joseph Cornell dann auch die Hingabe und die Faszination. Die erste Stufe erweckt den kindlichen Spieltrieb. Joseph Cornell entwickelte Aktivitäten, die einen energiegeladenen Anfang und eine positive Atmosphäre schaffen.

Ohne aufrichtiges Interesse ist keine intensive Naturerfahrung möglich. Joseph Cornell meint damit nicht, Kinder in Aufregung zu versetzen, sondern Anregungen für eine fließende persönliche Aufmerksamkeit zu bieten.

Die Naturfahrungsspiele von Joseph Cornell gehören zum Flow Learning Konzept nach Joseph Cornell und sollen auf spätere ruhigere Betätigungen vorbereiten. Die individuellen Erlebnisse können die Kinder anschließend gemeinsam austauschen oder als Thematik im Schulunterricht verwenden.

2. Konzentrierte Wahrnehmung
Eine Schülergruppe kann schon mal mit einer wildgewordenen Herde verglichen werden. Hier setzt Joseph Cornell mit seinem zweiten Grundsatz der konzentrierten Wahrnehmung an.

Ohne Konzentration können die Kinder nicht vernünftig lernen. In dem zweiten Stadium fordert Joseph Cornell mit spielerischen und kreativen Aktionen die Kinder heraus. Dabei sollen sie sich auf ihre Sinne konzentrieren.

Das Ziel ist laut Joseph Cornell, dass die Kinder aufmerksamer, gelassener und empfänglicher für ihre Umgebung werden.

Joseph Cornell entwickelte einfach aber sehr wirksame Methoden für jede Altersgruppe, um mit Herz und Verstand die Natur zu begreifen. Mit zerstreuten Gedanken ist es niemandem möglich, positive Naturerfahrungen zu machen.

Der Grundgedanke der Spiele, die Joseph Cornell entwickelt hat, ist, sich ausschließlich auf seine Empfindungen zu beschränken und somit seine Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Mit dem Flow Learning nach Joseph Cornell  ist die Wahrnehmung des Schönen und Kraftvollen der Natur leicht zu erlernen. Ebenso kann man die Stille und Ruhe in der Natur erleben.


3. Unmittelbare Erfahrung
Direct Experience – so nennt Joseph Cornell seine 3. Ebene zur Naturerfahrung. Mit den ersten beiden Phasen wurde das Interesse der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen geweckt. Nun soll das ursprüngliche Erleben der Natur vertieft werden.

Joseph Cornell bereitet mit seinen Methoden ein dramatisches Theaterstück vor. Die Bühne ist die Natur, der Mensch nicht das Publikum sondern der Akteur.

Die Spiele von Joseph Cornell tragen dazu bei, ein ganz inniges, naturnahes Verständnis für seine Umgebung zu entwickeln.

Das Ziel von Joseph Cornell ist es auch, die Menschen aller Altersgruppen darüber hinaus dazu zu bringen, eine persönliche Verantwortung für die Natur zu übernehmen und ökologische und ökonomische Zusammenhänge zu erkennen.

Dass die Menschen am besten durch eigene Entdeckungen lernen, weiß Joseph Cornell. So vermittelt er mit seiner Methode unmittelbare Erfahrungen und intuitives Verstehen. Er sensibilisiert seine Interessenten für ein Einfühlungsvermögen, um Natur besser verstehen und intensiver erfahren zu können. Nur mit praxisorientierten Spielen und Aktionen und nicht mit theoretischem Vermitteln von Wissen werden diese Ziele erreicht.


4. Anregungen teilen
Unsere Welt ist schnelllebig, die Menschen sind nicht mehr füreinander da, teilen sich nicht mehr mit. Joseph Cornell wirft hier einen Rettungs-Anker mit seiner 4. Methode.

Haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene einmal positive Erfahrungen in der Natur gesammelt, bringt Joseph Cornell sie dazu, ihre Erlebnisse den Anderen mitzuteilen. Niemand verkraftet es auf Dauer, alles allein mit sich abzumachen und zu verarbeiten.

Dazu braucht niemand viel Zeit zu opfern, meint Joseph Cornell, ein paar Notizen, ein Foto, ein Tagebucheintrag genügen schon, um das Erlebte festzuhalten.

Die persönlichen Eindrücke mitzuteilen, in der Gruppe oder in der Schulklasse, das stärkt auch – laut Joseph Cornell – die eigenen Erfahrungen. So wird die Zugehörigkeit zu der Gruppe gestärkt und die Teilnehmer können sich gegenseitig inspirieren.

Joseph Cornell möchte mit seinen Methoden eine angenehme Atmosphäre schaffen, damit es allen leichter fällt, sich mitzuteilen. Eine natürliche Umgebung trägt sehr dazu bei, dass Menschen unverkrampft ihre Erfahrungen austauschen und ihre Gefühle mitteilen. Die Teilnehmer empfinden das Gemeinschaftsgefühl viel positiver und auch Pädagogen, Erzieher oder Gruppenleiter werden noch manch neue Erkenntnis gewinnen und weitergeben können.